Krankensalbung

Taufe Beichte Eucharistie Firmung Ehe Priesterweihe Krankensalbung
Taufe Beichte Eucharistie Firmung Ehe Priesterweihe Krankensalbung

 

Die Krankensalbung: Stärkung und Ermutigung in Leid und Krankheit

„Ein kranker Patient bat eine Schwester, einen Priester zu rufen, da er die Krankensalbung empfangen wolle. Bei dem Anruf bei dem zuständigen Pfarramt erlebte die Schwester eine böse Überraschung als der Pfarrer sie fragte, ob der Patient denn schon im Sterben läge.“

Sakramant der KrankensalbungEine Szene, die dokumentiert, wie einseitig in früherer Zeit - und gelegentlich auch heute noch - die Krankensalbung interpretiert wird: als „Letzte Ölung“. Dabei hat schon das Zweite Vatikanische Konzil Ritus und Deutung der Krankensalbung reformiert. Wie alle Sakramente dient die Krankensalbung - die mit Krankenöl gespendet wird - der Stärkung und der Ermutigung. Das kommt auch in den Worten zum Ausdruck, die der Priester bei der Spendung des Sakramentes spricht: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich. In seiner Gnade richte er dich auf.

Im Sakrament der Krankensalbung erfährt der Patient Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken. Deshalb kann jeder Kranke in ernster Krankheit oder auch vor schweren chirurgischen Eingriffen die Krankensalbung als Sakrament der Lebenden empfangen, die ihm im Ernstfall natürlich auch Stärkung im Sterbeprozess sein soll.

Wenn Sie eine Krankensalbung wünschen, richten Sie sich bitte an die Pforte des Marienhospitals, Tel. 02522 / 990, die jederzeit eine Verbindung zum Dienst habenden Priester herstellt. 

 

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