Taufe Beichte Eucharistie Firmung Ehe Priesterweihe Krankensalbung
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Die heiligen Sakramente - Die Beichte: Gott vergibt

Ohne jeden Zweifel - das Beichtsakrament steckt in einer Krise. Zumindest in den Pfarreien, denn auf Katholiken- und Weltjugendtagen oder im Rahmen von Wallfahrten ist seit einigen Jahren ein gesteigertes Bedürfnis an der Beichte gerade bei Jugendlichen festzustellen.

Sakrament der BeichteEin hoffnungsvolles Zeichen, denn wer in der Jugend ein positives Verhältnis zur Beichte gewinnt, wird auch als Erwachsener zur Beichte gehen - wie es andersrum leider auch gilt: Viele Erwachsene erlebten in Kindheit und Jugend Beichte als Zwang, dabei müssen wir nicht beichten, sondern dürfen es. Die Beichte ist ein Geschenk. Denn Vergebung ist ein Geschenk, das uns von bedrückender Schuld befreit. Von ihr können wir uns nicht selbst befreien, wir müssen sie aussprechen. Der Priester, der die ausgesprochene Schuld in jedem Fall für sich behalten muss (=Beichtgeheimnis), dient in der Beichte als Instrument Gottes. In Gottes Namen darf er nämlich kraft seiner Weihe dem Beichtenden in der Lossprechung die Vergebung seiner Sünden zusprechen (Absolution) und den Sünder so mit Gott und der Kirche versöhnen. Zugleich steht der Priester dem Beichtenden mit seinem Rat zur Seite.

Um mich in der Beichte neu der Gemeinschaft mit Gott zu öffnen, muss ich meine Schuld bereuen, ich muss sie vor dem Priester aussprechen und den Vorsatz haben, mein schuldhaftes Verhalten zu ändern und entstandenen Schaden wieder gutzumachen.

Beichttermine in unseren Kirchen:
St. Johannes: Samstag, 17:15 Uhr
St. Joseph: Samstag, 16:45 Uhr
Kreuzkirche (Stromberg): Freitag, 17:30 Uhr

Zusätzliche Termine vor den Hochfesten nach Bekanntgabe.

Zusätzliche Informationen